Dorfbegehung am 19.09.2010

Ein Ärgernis am Ende des Fussweges der Dorfstraße
Unter dem Motto: Unser Dorf soll schöner werden
Fast genau nach 1 Jahr war es wieder soweit, die Gemeindevertreter rund um den PCC hatten zur Dorfbegehung diesmal mit dem Amtsdirektor eingeladen. Die Rundreise per Fahrrad begann an der Reithalle. Dort soll in Kürze im Rahmen eines Förderprojektes ein befestigter Reitplatz entstehen. Bei der anschließenden Fahrt über den Bahndamm wurde festgestellt, dass dieser dringend gemäht werden muss. Vom Bahndamm nach links abbiegend, sollen die Bankette abgeflacht werden, damit das Regenwasser ungehindert ablaufen kann. Es wurde vereinbart, dass das Amt Friesack diese Arbeiten ausführen lässt.
Bei der Fahrt über die Dorfstraße wurde der dortige Handlungsbedarf deutlich:
- ein vor einem Jahr gefällter Baum ist zu entsorgen,
- die Entwässerung funktioniert nicht,
- die Bankette sind beschädigt,
- der Gehweg endet vorzeitig (Nähe Haus Liebermann) und ist an einigen Stellen sehr baufällig.
Auf dem folgenden Plattenweg kann das aus Richtung Dorfplatz kommende Regenwasser nicht ausreichend abfließen.
Die weitere Fahrt führte an der Kirche entlang, dem "Garagen-Viertel" (einem Schandfleck, wo der Gemeinde leider großteils die Hände gebunden sind) und über den Kastanienweg zum Friedhof. Am Kastanienweg soll eine Kastanie gefällt werden, die aber noch gesund ist. (Und warum soll die gesunde Kastanie nun gefällt werden?) Auf dem Friedhof soll eine Lösung gefunden werden, wie die Abfallgruben mit Technik leichter ausgehoben werden können. Vorbei an den Bushaltestellen - die demnächst durch künstlerische Bemalung saniert werden sollen - ging es zum Kindergarten. Der Neubau ist weitgehend fertig gestellt und damit leider auch in etwa das Einzige, was von der Liste der letzten Begehung 2009 erledigt ist. Die einsturzgefährdete Mauer an der Kita entlang der B5 ist hingegen noch nicht entfernt worden. Zum Abschluss wurde noch der Retzower Weg angefahren, bei dem die Bauarbeiten für die Straßenerneuerung zwischen Ortsausgang und dem bereits fertigen Teilstück Richtung Retzow begonnen haben. Mit einer Verschwenkung der ansonsten schnurgeraden Fahrbahn soll eine Verkehrsberuhigung erreicht werden.
Pessins Problemzonen!
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Bahndamm - Pflanzenbewuchs! | Das hintere Ende Dorfstraße ebenso der Gartenweg - besonders an feuchten Tagen | Weg ins Luch aus Richtung Dorfstraße kommend, die Höhen links und rechts des Weges (Banketthöhen) müssen korrigiert werden, ansonsten läuft das Wasser bei Regenwetter weiterhin statt über die Gräben ins Luch ins Dorf ab! |
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Regenentwässerung Dorfstraße - nicht wirklich nach DIN-Norm |
Gehweg oder Blumenrabatte - Dorfstraße Sag mir wo der Fußweg ist, wo ist er geblieben? |
Die Pfützen auf dem Luchweg lassen die Platten bei Belastung weiter einsinken. |
Baustelle Retzower Weg und Kita!
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Baustellenhinweis oder Schildbürger-Streich? Statt zu Beginn einer Straße entsteht die Sackgasse erst, wenn man 2/3 des Weges nach Pessin geschafft hat. In Retzow fehlt jeglicher Hinweis! | Bleibt zu hoffen, dass kein zweites Berge hier entsteht. | Die Höhen links und rechts des Weges sollten hier gleich mit korrigiert werden. Ebenso der Bewuchs gekürzt. |
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Nachtrag - 24.09.2010 Na super, geht doch! Kraftfahrer freundliche Lösung und ein super Beitrag zur CO2-Reduzierung! |
Neu und alt an der Kita - kein wirklich schöner Anblick! Auch ein möglicher Fall für den Herbst- oder Frühjahrsputztag? |
Folgende Schwerpunkte - Projekte

Der Herbst ist da! Mit ihm kommt der Regen und Pessins Problemzonen werden deutlich sichtbar!
wurden für das verbleibende und das kommende Jahr aus der Begehung mitgenommen:
a) für die Dorfstrasse (Abschnitt Kirche - Abzweig Amselweg - Plattenweg) wird Herr Pust einen Fachmann mit einer Kostenschätzung beauftragen; parallel wird das Angebot von Fa. N. Kunz eingeholt. Anhaltspunkt, wie eine Sanierung stattfinden könnte, soll der Retzower Weg oder Amselweg sein.
b) vor dem Kindergarten soll eine Unterstellmöglichkeit an der Haltestelle geschaffen werden, auch die Fahrräder der mit dem Bus fahrenden Schüler sollen eine Unterstellmöglichkeit bekommen. Ob das bis zum Herbstputztag entschieden und dann durch Eigenleistung möglich ist, erscheint unwahrscheinlich.
Beide Schwerpunktthemen sollen in der nächsten Sitzung der GVV besprochen werden, die aber noch nicht terminiert ist.
Fazit: Es gibt viel zu tun, aber manches muss erst einmal entdeckt und besprochen werden - und manches dauert länger, als gedacht. Wer sich beteiligt, hat aber zumindest die Chance, bei den nötigen Veränderungen in unserem Dorf mitzuwirken! Eine regere Beteiligung im kommenden Jahr könnte da ein Anfang sein, dazu sollte z.B. für die Zukunft sollte ein jährlich fester Termin für die nächsten Dorfbegehungen gefunden werden.
(Mit freundlicher Unterstützung von A. Flender)