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KITA „SONNENSCHEIN“ PESSIN

Derzeit werden in der Pessiner Kita „Sonnenschein“ 43 Kinder betreut, davon zwölf im Kleinkind-, 20 im Kindergarten- und elf im Hortalter. Der neue Anbau kostete 90 000 Euro. Ein Teil der Summe wurde mit Geld aus dem Konjunkturpaket II bezahlt. Eine Ausnahmegenehmigung des Landesjugendamtes ist in Zukunft nicht mehr erforderlich, um in Pessin mehr als 38 Kinder betreuen zu können. Künftig dürfen wegen des größeren Platzes sogar bis zu 48 Kinder die Einrichtung besuchen. ak
(Quelle: Märkische Allgemeine, Der Havelländer, 08.12.2010 )

SOZIALES: Endlich Bewegungsfreiheit

Kinder begeistert: Pessiner Kita „Sonnenschein“ hat jetzt einen Sportraum
PESSIN - Kaum fertig und schon so gefragt: Manche Mädchen und Jungen würden sich am liebsten nur noch im neuen Bewegungsraum aufhalten, den die Pessiner Kindertagesstätte „Sonnenschein“ seit kurzem ihr Eigen nennt. „Die Kinder wollen abends gar nicht mehr nach Hause. Wir sind froh, dass wir den Bewegungsraum haben“, sagt Kita-Leiterin Angelika Mischke. Und es klappte sogar noch vor Weihnachten. Denn ursprünglich war geplant, den Bau auf zwei Jahre zu strecken und erst 2011 abzuschließen. Kurzfristig stellte die Kommune aber die Restsumme schon 2010 zur Verfügung. Nächstes Jahr wird noch der Außenbereich bepflanzt. Vorbei sind nun die Zeiten, als Sport bei Regen nur in den Gruppenräumen gemacht werden konnte. Viel zu eng war es. Jetzt können sich die Kinder bei jedem Wetter auf den 50 Quadratmetern austoben. Die Erzieherinnen hoffen nur noch, dass sich demnächst weitere Geräte zu den vorhandenen hinzugesellen, wie eine Kletterwand und ein Kletterseil.
Rund 90 000 Euro hat der Anbau gekostet, in dem sich der neue Raum befindet. „Wir sind damit unter der Kostenschätzung geblieben“, sagt Pessins Bürgermeister Christian Meyer. Ursprünglich waren 110 000 Euro geplant. Im Juli begann der Bau.
Diskutiert wurde im Vorfeld auch eine Containerlösung. „Der Kostenvorteil eines solchen Provisoriums wäre aber nicht so groß gewesen“, sagte Meyer. Und so entschied man sich für die massive Variante.
Die Diskussion um den Anbau reicht schon ins Jahr 1992 zurück. Mit Erteilung der Betriebserlaubnis für die Kita nach der Wende gab es auch die Auflage, einen Bewegungsraum einzurichten. Doch es war unklar, wie sich die Kinderzahl entwickeln wird. „Die Prognosen gingen von weniger Kindern aus und so hatten wir uns gesagt: Warten wir erstmal ab“, so Meyer.
Doch tatsächlich ist die Einrichtung heute sehr gut ausgelastet. Die turnusmäßigen 38 Plätze reichen nicht aus, der Bedarf ist größer. So schlägt sich die Kita von Jahr zu Jahr mit einer Ausnahmegenehmigung durch, die es erlaubt, bis zu 45 Kinder zu betreuen. Wie Angelika Mischke sagt, habe die Genehmigungsbehörde jetzt aber an eine weitere Genehmigung die Bedingung geknüpft, dass ein Bewegungsraum entsteht.
Der Kita-Anbau zählt zu den ganz großen Investitionen für die kleine Gemeinde, ebenso wie das letzte Teilstück des Retzower Weges, das vor kurzem fertiggestellt wurde. Im nächsten Jahr kommt noch eine weitere große Geldausgabe hinzu. Dann sollen endlich die unschönen Laternen entlang der B 5 ausgetauscht und durch LED-Leuchten ersetzt werden. (Von Andreas Kaatz)
(Quelle: Märkische Allgemeine, Der Havelländer, 08.12.2010 )

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 28. Dezember 2016 um 12:42:12 Uhr.